Kinderbuch „Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut“

Ihr Lieben,

vor einiger Zeit bekam ich ein ganz tolles Kinderbuch zugeschickt.
Es trägt den Titel „Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut“.

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Geschrieben wurde es von der Autorin Astrid Schneider.
Sie lebt in Filderstadt bei Stuttgart und engagiert sich für behinderte Kinder.
Sie hat eine geistig-behinderte Schwester,mit der sie viel erlebt hat,sowohl positive,als auch negative Momente im Bezug auf Akzeptanz,Anderssein und Freundschaft.

Dieses Kinderbuch hat einen pädagogischen Hintergrund.Es soll Kinder zwischen 5 und 12 Jahren im Umgang mit Makel und Problemen sensibilisieren.
Es sind außerdem einige kurze fremdsprachige Sätze (italienisch und französisch) enthalten,die natürlich auch übersetzt werden.

Die Kinder können das Buch selbst lesen oder sich vorlesen lassen.
Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner 8-jährigen und meiner 5-jährigen Tochter gelesen.

Das Buch hat 80 Seiten,enthält 12 Kapitel und die Illustrationen sind von Fadila geb.Ennouri,Kurtalic.

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Es beginnt mit der Schildkröte Mirelle, die sich selbst einfach nur hässlich findet und auch keine Freunde hat.
Sie trifft durch einen Zufall auf das Nilpferd Trampi, welches ebenfalls Probleme mit sich selbst hat und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach einem Wunschkraut,was alles verändern soll.Sie erleben viele Abenteuer und treffen auch auf die Giraffe Fabrizio,die ebenfalls auf der Suche nach Veränderung ist.
Die 3 wollen Anerkennung und Freundschaft.
Das Wunschkraut wird jedoch von dem stolzen und eingebildeten Adler Ismo bewacht,der es nicht zulassen kann,dass die 3 zu „seinem“ Wunschkraut kommen.
Aber dann bemerkt auch Ismo ganz neue Gefühle und es gelingt den mittlerweile 3 Freunden auch Ismo vom Guten zu überzeugen.

Die Geschichte war für meine Kinder und auch für mich sehr spannend,es regt auch zum Nachdenken an.Auch in unserem Leben gibt es immer wieder Situationen,in denen man selbst in einer ähnlichen Lage ist,weil man Probleme mit sich selbst hat,kein Selbstbewusstsein hat und auch keine Freundschaft erleben darf.
Ich finde es ganz wichtig,dass man Kinder schon in jungen Jahren darüber aufklärt.Wir sind alle anders und keiner ist perfekt.Kinder sollen lernen,auch jemanden zu akzeptieren,der anders ist als man selbst und ihn trotzdem akzeptieren und mit ihm befreundet sein kann.

Meine Tochter Stella-Mia hat das Buch auch mit in den Hort genommen.In den Ferien wurde jetzt daraus vorgelesen und alle Kinder waren begeistert.

Ich finde das Buch wirklich sehr gelungen und ich muss auch sagen,dass selbst mir am Schluss des Buches die Tränen kamen.

Liebe Eltern,ich kann das Buch nur empfehlen,es ist einfach toll!

Das Buch gibt es auch auf Amazon,schaut doch mal hier.

Eure Olivia

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